Mediå/Fossland

Mediå/Fossland ist ein Flussabschnitt von ganzen 4,5 Kilometern. Das Revier wird auf natürliche Weise durch seine Länge und zwei verschieden Grundeigner in zwei Abschnitte unterteilt. Einer auf jeder Seite des Namsen, Mediå und Fossland. Das Angeln erfolgt abwechselnd jeweils einen Tag an der oberen und den nächsten Tag an der unteren Zone. Beide Zonen haben drei Alta/Tana Boote mit Motor. Das Revier erstreckt sich längs der E6. Mittig im Revier befindet sich der Anleger für die Boote. An dieser Stelle befindet sich auch das Namsentunet welches den Anglern, welche unseren Gästen sind, als Unterkunft während ihres Aufenthaltes dient. Das Namsentunet liegt praktisch direkt unter der Eisenbahnbrücke auf Fossland und nur 15 Meter vom Fluss entfernt.

Die Brücke, welche 1932 in Betrieb ging, wurde von einem norwegischen Architekten und Ingenieur projektiert, welcher die „rechte Hand“ von Herrn Eifel, dem Erbauer des Eifelturms in Paris, war. Die Eisenbahnbrücke auf Fossland ist ein mächtiges, unter Denkmalschutz stehendes Bauwerk, welches zum betrachten einlädt.

Das Angelrevier bekam den Namen Fossland, welcher so viel wie „Fluss über Land“ bedeutet. Und so ist es auch!

Das Revier hat viele und lange Stromschnellen die in vier großen und ruhigen Vertiefungen, entlang des Flusslaufes enden. Es ist hervorragend für das Fliegenangeln vom Ufer aus, sowohl mit der Einhand- als auch mit der Zweihandrute, geeignet. Es ist leicht vom Ufer aus zu angeln da der Untergrund aus mittelgroßen bis großen Steinen besteht. Die beste Zeit zum Fliegenfischen liegt zwischen dem 20. Juni bis zum Ende der Saison bei mittlerem bis niedrigem Wasserstand. Hier sieht man den Lachs im Fluss schwimmen.

Die Angler benutzen das Boot für Transporte den Namsen hinauf bzw. hinunter, zum überwinden schwieriger Flusspassagen die nicht zu durchwaten sind und nicht zuletzt um einfach auf die andere Seite zu kommen.

Das Revier Mediå/Fossland ist vergleichbar mit den besten Abschnitten im Wasserlauf des Alta da sie in ihrer Art fast gleich sind. Die Grundeigentümer im Revier Mediå/Fossland haben deshalb Alta/Tana Boote angeschafft, weil unser Fluss schmal und an einigen Stellen schwer passierbar ist.

Im Mediå/Fossland findet man mehrere „Aufenthaltsbecken“ in den der Lachs sich, auf der Wanderung zun Fiskumfossen, wohlfühlt.

Das Revier ist hervorragend als Laichgebiet sowohl für den Lachs als auch die Meerforelle geeignet und der Grund für unseren großen Bestand an Stammlachs.

Im Jahr 1837 kam der englische Angler und Schriftsteller William Bilton und machte den Namsen in der ganzen Welt als Sportfischfluss bekannt. Es war der ersten Sommer seiner Aufenthalte am Mediå/Fossland den er in seinem Buch

“Zwei Sommer in Norwegen“ in wundervoller Ausdrucksweise beschrieb.

Den anderen Sommer verbrachte er im Jahr 1839 am Fiskumfossen. Das Buch wurde im Winter 1840 als Reisebericht veröffentlicht und seitdem kommen viele Angler aus Großbritannien.