Angelschein

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Angeln im Namsen

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Die Lakssaison im Namsen beginnt mit dem 1. Juni und endet am 31. August

Die erste Lachswanderung im Fluss beginnt Ende Mai und setzt sich aus zumeist großen, fünf bis sechs Jahre alten Fischen zusammen. Durchschnittlich beträgt des Gewicht über 10 Kilo und Lachse mit 15-20 Kilo sind keine Seltenheit. Die Wanderung endet Ende Juni. Später in der Saison, im Juli und August, liegt das Gewicht grösstenteils bei rund drei bis fünf Kilo.

Die erste Woche gilt als erfolgversprechendste für denjenigen der nach dem „größten“ Lachs jagd. Aber wir wollen nicht unterschlagen, dass der grosse Lachs über die gesamte Saison gefangen wird und gerade in den letzten Jahren war der August diesbezüglich auf dem selben Niveau wie der Frühsommer.

Der 65 Kilometer Lange Fluss ist aufgeteilt in 28 Reviere mit unterschiedlicher Länge und Qualität. Die meisten der besten Reviere findet man im mittleren und obersten Bereich des Flusses. Hier verfügt das Upper Namsen Fishingüber: Øiem – Holandsøya, Duun – Langnes, oberen und unteren Mediaa und Fossland, sowie einigen Tagen im Fiskumfossen.

Der obere Teil des Namsen ist speziell für das Fliegenfischen geeignet, sowohl von Land als auch vom Boot.

Verwendet werden hauptsächlich Zweihandruten, das heißt mit anderen Worten, der Namsen passt nicht zu Anglern, welche kleine Flüsse und Einhandruten bevorzugen. Eine gute Alternative wäre hier der schöne Nebenfluss Sanddøla.

Das traditionelle Angeln im Namsen war das „Harling-Angeln“ und auch heute noch wird viel vom Boot aus geangelt.

Jedoch ist es eine Legende das der Namsen nur ein „Boot-Fluss“ denn heutzutage wird sehr viel vom Ufer aus geangelt. Trotzdem ist das Angeln vom Boot aus in bestimmten Revieren besonders effektiv und besonders in schwieriger Umgebung ist das Boot ein sicherer Wurfplatz.

Mediå/Fossland

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Mediå/Fossland ist ein Flussabschnitt von ganzen 4,5 Kilometern. Das Revier wird auf natürliche Weise durch seine Länge und zwei verschieden Grundeigner in zwei Abschnitte unterteilt. Einer auf jeder Seite des Namsen, Mediå und Fossland. Das Angeln erfolgt abwechselnd jeweils einen Tag an der oberen und den nächsten Tag an der unteren Zone. Beide Zonen haben drei Alta/Tana Boote mit Motor. Das Revier erstreckt sich längs der E6. Mittig im Revier befindet sich der Anleger für die Boote. An dieser Stelle befindet sich auch das Namsentunet welches den Anglern, welche unseren Gästen sind, als Unterkunft während ihres Aufenthaltes dient. Das Namsentunet liegt praktisch direkt unter der Eisenbahnbrücke auf Fossland und nur 15 Meter vom Fluss entfernt.

Die Brücke, welche 1932 in Betrieb ging, wurde von einem norwegischen Architekten und Ingenieur projektiert, welcher die „rechte Hand“ von Herrn Eifel, dem Erbauer des Eifelturms in Paris, war. Die Eisenbahnbrücke auf Fossland ist ein mächtiges, unter Denkmalschutz stehendes Bauwerk, welches zum betrachten einlädt.

Das Angelrevier bekam den Namen Fossland, welcher so viel wie „Fluss über Land“ bedeutet. Und so ist es auch!

Das Revier hat viele und lange Stromschnellen die in vier großen und ruhigen Vertiefungen, entlang des Flusslaufes enden. Es ist hervorragend für das Fliegenangeln vom Ufer aus, sowohl mit der Einhand- als auch mit der Zweihandrute, geeignet. Es ist leicht vom Ufer aus zu angeln da der Untergrund aus mittelgroßen bis großen Steinen besteht. Die beste Zeit zum Fliegenfischen liegt zwischen dem 20. Juni bis zum Ende der Saison bei mittlerem bis niedrigem Wasserstand. Hier sieht man den Lachs im Fluss schwimmen.

Die Angler benutzen das Boot für Transporte den Namsen hinauf bzw. hinunter, zum überwinden schwieriger Flusspassagen die nicht zu durchwaten sind und nicht zuletzt um einfach auf die andere Seite zu kommen.

Das Revier Mediå/Fossland ist vergleichbar mit den besten Abschnitten im Wasserlauf des Alta da sie in ihrer Art fast gleich sind. Die Grundeigentümer im Revier Mediå/Fossland haben deshalb Alta/Tana Boote angeschafft, weil unser Fluss schmal und an einigen Stellen schwer passierbar ist.

Im Mediå/Fossland findet man mehrere „Aufenthaltsbecken“ in den der Lachs sich, auf der Wanderung zun Fiskumfossen, wohlfühlt.

Das Revier ist hervorragend als Laichgebiet sowohl für den Lachs als auch die Meerforelle geeignet und der Grund für unseren großen Bestand an Stammlachs.

Im Jahr 1837 kam der englische Angler und Schriftsteller William Bilton und machte den Namsen in der ganzen Welt als Sportfischfluss bekannt. Es war der ersten Sommer seiner Aufenthalte am Mediå/Fossland den er in seinem Buch “Zwei Sommer in Norwegen“ in wundervoller Ausdrucksweise beschrieb.

Den anderen Sommer verbrachte er im Jahr 1839 am Fiskumfossen. Das Buch wurde im Winter 1840 als Reisebericht veröffentlicht und seitdem kommen viele Angler aus Großbritannien.

Fiskumfoss

Fiskumfoss Kart

Der Fiskumfoss ist ein Lachslaichplatz im Namsen. Hier befindet sich die längste Lachstreppe Nord-Europas. Sie ist 291m lang aber nur höchsten 90m sind sichtbar da der Rest in den Fels unter dem Wasserfall gesprengt wurde. Der Aufstieg des Lachses in der Treppe variiert von Jahr zu Jahr, und wird vor allem vom Wasserstand im Namsen gesteuert. Der Aufstieg startet im frühen Juli und endet am 30. Oktober, im Durchschnitt wandern jedes Jahr zwischen 1000 und 1500 Lachse die Treppe hinauf.

Das Upper Namsen Fisching mietet den Fiskumfoss zwischen dem 11. Juni und dem 15. Juli jeden Jahres. Das Revier ist 1100m lang und wird von beiden Seiten des Namsen befischt. Das Ufer ist gut zugänglich durch schöne Pfade im Wald neben dem Fluss, außerdem gibt es gute Parkmöglichkeiten. Wir verteilen maximal 8 Angelkarten pro halben Tag, so dass es hier viel Platz und gute Möglichkeiten gibt…!

Im Juni kann man mit jeder Ausrüstung fischen, währen im Juli und August die Fliege bevorzugt wird. Im Juni werden meist mittelgroße und große Lachse gefangen und im Juli kleine, mittelgroße sowie einige größere. Im Revier Fiskumfoss stehen zu manchen Zeiten viele tausend Lachse, aber die Kunst besteht darin ihn zu fangen…

Hier zu fischen ist sehr spannend (auch auf Grund des vielen Fisches), mit wunderschöner, wilder Natur und mit einer magischen Stimmung. Wir Angler bekommen das Gefühl in „einer Kathedrale der Natur“ zu stehen.

Auf beiden Seiten und mitten im Revier haben wir Wetterschutzhütten errichtet, die ein Gestell für eine Waage, einen Grillplatz, Feuerholz und eine Toilette enthalten. Hier gibt es also den perfekten Ort um zu fischen und um sich mit einer Tasse Kaffee wohlzufühlen.

Nedre Mediå

Nedre Mediå og Sanddøla

Das Mediå Revier bietet viele verschiedene Möglichkeiten des Angelns, sowohl vom Land als auch vom Boot.
Die Angler wechseln zwischen dem Namsen und dem Sandøla jeden zweiten Tag.